Caren Gish

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Kursbeschreibungen

Jazzdance:

hat seine Wurzeln im afrikanischen Tanz. Geprägt durch Individualität und Improvisation lebt der Jazzdance vom swing, dem Tanzen auf den off-beats. Ziel ist es die Rhythmen der Musik wahrzunehmen und gleichzeitig, unabhängig voneinander im Körper umzusetzen (Polyrhythmik) und zeitgleiche Isolation der Körperzentren in verschiedene Richtungen (Polyzentrik) die Basis der multiplen Bewegungen darstellen. Eine junge, dynamische Tanztechnik, die sich durch zahlreiche soziale und multikulturelle Einflüsse immer weiter entwickelt. Durch integrale Bestandteile aus dem klassischen Ballett und dem Modern Dance ist der Jazzdance inzwischen weltweit im Bühnentanz als Kunstform anerkannt. Filme und Musicals wie z.B. "Cabaret", "Fame" und "A chorus line", lösten einen wahren Tanzboom aus.

Hip Hop/ Streetdance:

HipHop als Musik und Tanz ist ursprünglich Ausdruck junger Afro-Amerikaner, die mit ihrem "Rap"- Gesang auf ihre lebenswidrige Situation in New York`s Ghettos Aufmerksamkeit erregen wollten. Die Musik entstand aus Reggae, Soul, und Electronic Bands wie Rapperīs Delight und Grandmaster Flash. Sie bildeten die Grundlage für den Breakdance Ende der 70er & Anfang der 80er Jahre. Seitdem haben sich Musik und Tanzstil in viele Richtungen weiter entwickelt. Popstars wie Michael und Janet Jackson, Paula Abdul, M.C.Hammer und Madonna kreierten ihren eigenen Stil. Missy Elliot, R.Kelly, Jay Z., Jennifer Lopez, MC Panjabi u.v.a. setzten neue Trends wie latin und oriental Akzente im HipHop. Konzerte, Filme und Video-Clips lösten weltweit eine HipHop-Welle aus. Streetdance basiert ebenfalls auf Polyzentrik und intensiver Betonung der off-beat Rhythmen, die mit lockeren up and down moves, dem "bouncing", im Tanz dominieren. Die lässige und sexy Mode hebt dabei die coolen Bewegungen noch hervor.

Latin Dance/ Latin Jazz:

ist die Verschmelzung von "latin moves" aus Salsa, Samba, Chacha, Merengue und Raggae mit Jazz- und Streetdance Technik zu einem mitreißenden und leicht erlernbaren Tanz- und Bewegungstraining. Das Basistraining erleichtert den Einstieg in die Technik der lateinamerikanischen Tänze. Ziele dieses Kurses sind: mit viel Spaß das Körper- und Rhythmusgefühl zu verbessern, neue Bewegungsansätze kennen zu lernen und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Für Tanz erfahrene ist das Training mit einem komplexeren Jazzexercise und technisch anspruchsvolleren Choreographien ausgestaltet.

Tango Modern:

verknüpft die Elemente des zeitgenössischen Tanzes mit der Tango Argentino Technik zu einer Choreographie. Ziel ist es, die "elektro" Tango Musik, die zahlreiche Musikstile (wie z.B.Jazz, HipHop und Techno) in den Tango integriert, im Tanz auszudrücken und umzusetzen. Im Training erarbeiten wir im exercise neben den Tangoelementen weitere Techniken aus Ballett, Jazz und Moderndance, die auch zur Verbesserung von Körperzentrierung, Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit dienen. Im Paar wird auf die Musikstruktur der "elektro"Tangos eingegangen und gezeigt, wie Akzente in der Bewegung gesetzt werden können.

Salsa New York Style und Styling:

Salsa ist in Kuba entstanden und ein sehr lebhafter und fröhlicher Paartanz. An der Weiterentwicklung waren viele Lateinamerikaner beteiligt. Durch die Verbindung der kubanischen Rhythmen mit dem nordamerikanischen Jazz entstand der Mambo als Musik und Tanzstil (" Dirty Dancing ") und bildete die Grundlage für den Salsa New York Style. Was unterscheidet den New York Style von der typisch kubanischen Salsa?

Die eleganten, auf Linie getanzten Figuren, Drehungen und Schrittfolgen des New York Style erinnern zum Teil an das " Latein Tanzen". Mambo wird auf "zwei" getanzt. Salsa wird meistens auf "eins" getanzt und unterrichtet, da es leichter erlernbar ist. Die Tanzhaltung kann gelöst werden, um unabhängig voneinander zu improvisieren. Dabei werden häufig quirlige "HipHop-moves" und sexy Posen integriert. Die "footwork" und die "ladies" styling Technik werden einzeln unterrichtet.

Bei der kubanischen Salsa wird die beidhändig gefasste Tanzhaltung nur selten gelöst. Für die zahlreichen "Armknoten" und das Umeinanderkreisen ist es Voraussetzung die Partnerin im Griff zu behalten. Eine Ausnahme ist die Rueda (Kreistanzform mit mehreren Paaren). Außerdem unterscheidet sich die kubanische Salsa in der rhythmischen Ausführung der Schritte und Bewegungen. Salsa heißt bekanntlich Soße und es ist üblich sich der Vielfalt der Figuren zu bedienen und miteinander zu verbinden.

Body Move Centering:

Körpertraining gehört als wichtige Basisarbeit und Ergänzung zu jeder Tanztechnik. Es dient neben der Verbesserung von Körperspannung, Beweglichkeit und Koordination vor allem dem Kennenlernen der Wirbelsäule und ihrer Wirkung beim Zusammenspiel mit Muskeln und Gelenken. Ziel ist es durch Ausbalancieren in der Bewegung die eigene Körperachse wahrzunehmen und kontrollieren zu können. Hierzu führen wir diverse Übungen im Stehen, am Boden und in der Bewegung durch den Raum aus.

Dancefloor Moves:

leichtes Dance workout auf der Grundlage von Jazz-, Street- und Latin Dance Technik. Lerne Dein Rhythmus-, Körper- und Bewegungsgefühl zu entdecken und auszuprobieren